Waffen

Pistolen, Hirschfänger, Perkussionspistolen, Steinschlosspistolen, Duellpistolen, Flinten, Säbel

Perkussionspistolen von Lebeda in PragPistolen von Lebeda in PragPistolen von Lebeda in Prag

Pistolen von Lebeda in PragPerkussionspistolen von Lebeda in Prag

PAAR PERKUSSIONSPISTOLEN IN ORIGINALER KASSETTE
Signiert: "A.V. LEBEDA V. PRAZE."
Prag, um 1830
Anton Vinzenz Lebeda d.Ä. (Černoschitz bei Prag 1797 – 1857 Prag)
Maße der Kassette: Höhe: 6,5 cm, Breite: 44,7 cm, Tiefe: 26,8 cm

Oktogonale Läufe mit 22,8 cm, Walnuss-Wurzelholzschäfte, kannelierte Griffe, Schlösser, Hämmer, Läufe und Seitenplatten graviert, kannelierte Vorderläufe, signiert auf den Schlossplatten „Lebeda in Prag“, feine Einlegearbeiten in Gold auf den Läufen, den Seitenplatten und den Schlössern. Pistolen nummeriert mit 1 und 2. Originale Mahagonikassette, ausgekleidet mit grünem Filzstoff, reiches Zubehör, goldgeprägtes Firmenlogo „A.V. Lebeda k.k. landesbefugter Gewehr Fabrikant in Prag“.

Anton Vinzenz Lebeda d.Ä. (1.5.1797 Černoschitz b. Prag -2.7.1857 Prag): privilegierter Büchsenmacher, arbeitet eine Zeit als Geselle bei dem Wiener Meister J. Contriner, 1820 Rückkehr nach Prag, 1822 Meister, Meisterstück: im Prager Nationalmuseum (Národni Muzeum, Vogelflinte mit Batterieschloß), Silbermedaille 1829 Prager Gewerbeausstellung, 22.12.1830 Privileg für „Jagdgewehr mit einem Sicherheitsgesperre“, weitere Privilegien 1818 und 1835, 1.10.1835 „einfache Fabriks-Befugniß“, 3.9.1841 „k. Landesfabriksbefugniß“ für Böhmen.

Literatur:
Časopis Národniho Muzea–Oddil Historické Muzeum, Jg. 134, 1965, H. 2, S. 92 ff.
Bericht der Beurtheilungs-Comm. über die im Jahre 1829 unter der Leitung des böhm. Landesguberniums stattgefundene öff. Ausst. der Industrie-Erzeugnisse Böhmens, 1831, in: Libussa, Jb. für 1844, S. 403 ff.
J. Lugs, Handfeuerwaffen, Bd. 2, 1962, S. 203.