Kunsthandwerk

Empire Prunk-Teekanne, Silber, Deckenluster, Girandolen, Silberleuchter, Heisswassergefäss, Kanonemodell, Marmorbüste, Églomisé, Biedermeierglas, Wandappliken, Pistolen, Porzellan, Pistolen, Glas, Hirschfänger, Wigand-Kassetten, Perlmuttobjekte, Spiegel, Vasen

 

PERLMUTT-MODELL DES ÄUSSEREN BURGTORS IN WIEN
Wien, um 1825, Länge: 40,5 cm, Höhe: 17 cm, Tiefe: 19 cm
Perlmutt furniertes Gehäuse, feuervergoldete Metallbeschläge, Aquarellmalerei auf Perlmuttplatte (herausnehmbare Ansicht der k.k. Hofstallungen, heute Museumsquartier), im Oberteil zwei Öffnungen für feuervergoldete Duftschälchen mit darunterliegenden vergoldeten  Behältern  sowie eine Öllampe aus  zisellierter Goldbronze an der Rückseite zur Beleuchtung der Vorderfront und der Ansicht der Hofstallungen.
Das Äußere Burgtor in Wien wurde unter der Leitung des Architekten Peter Nobile (1774 Schweiz – 1854 Wien) nach Plänen von Luigi Cagnola (Italien 1762-1833) erbaut. Die Grundsteinlegung erfolgte 1821, die feierliche Eröffnung 1824.
Das vorliegende Miniaturmodell dürfte in der Regierungszeit von  Kaiser Franz I. (1804-1835) in kaiserlichen Besitz gelangt sein und wurde von Kaiser Franz Joseph I. (1830-1916) an seinen „Saal-Thürhüter“ Joseph Deimel der  von 1884  bis 1895 in kaiserlichen Diensten stand zu dessen Pensionierung geschenkt.
Provinienz: Wiener Privatbesitz, Nachfahren des Joseph Deimel.
Ausgestellt in der Albertina, Wien: "Die Gründung der Albertina. Zwischen Dürer und Napoleon", 14. März 2014 - 29. Juni 2014.
Ein vergleichbares Perlmutt-Modell eines Wiener Gebäudes (des “Tivoli”, ein Vergnügunsunternehmen) befindet sich im Wien Museum Karlsplatz (Inv.nr. 56.452, abgebildet in: Wolfgang Kos [hrsg.]: 100 x Wien. Highlights aus dem Wien Museum Karlsplatz, Wien Museum 2007, S. 138-139).

VERKAUFT AN: Hofmobiliendepot-Silberkammer Wien