Kunsthandwerk

Empire Prunk-Teekanne, Silber, Deckenluster, Girandolen, Silberleuchter, Heißwassergefäße, Kanonemodell, Marmorbüste, Églomisé, Biedermeierglas, Wandappliken, Pistolen, Porzellan, Glas, Hirschfänger, Wigand-Kassetten, Perlmuttobjekte, Spiegel, Vasen


Perlmutt Wigand NähschatulleWigandkassette Perlmutt Wien um 1825Wigandkassette Perlmutt


Wigandkassette Perlmutt

REPRÄSENTATIVE NÄHSCHATUELLE UND BRIEFKASSETTE
wohl Balthasar Wigand, Wien um 1825
Breite: 21,6 cm, Tiefe: 5,2 cm, Höhe: 9 cm (Gouache: 15,8 x 10 cm)

Mit Perlmutt furnierte Holzkassette (Innen mit Ahorn furniert), Gouache -  wohl Balthasar Wigand - in feuervergoldeter Messingrahmung mit Vedute von Wien: "Wien von der Spinnerin am Kreuz", feuervergoldeter Bronzebeschlag und Scharniere. Im Deckel Lederfalttasche mit Spiegel in feuervergoldeter Messingrahmung, reiches Nähzeug (14 Teile) in Perlmutt, Stahl und feuervergoldetem Messing sowie Goldblättchen. Nähspule mit gemalter Ansicht vom „Galizynberg“ (Gallitzinberg/Wilhelminenberg) auf der einen und Blumen auf der anderen Seite.

Balthasar Wigand (Wien 1770 – 1846 Felixdorf/Wien) war ein bekannter Wiener Künstler des Biedermeier und studierte von 1787 bis 1793 an der Wiener Akademie der Bildenden Künste.

Vergleiche Kassette Nr. RCIN 3487 in The Royal Collection Trust (St. James’s Palace, London) oder: Bürgersinn und Aufbegehren. Biedermeier und Vormärz in Wien 1815-1848 (Ausstellungskatalog des Wien Museums), Wien 1987, S. 298, Kat.nr. 6/6/4 (Wien Museum, Inv. Nr. 110430).