Bodenstanduhren

antike Uhren, Wiener Laterndluhren, Dachluhren, Bodenstanduhr

Wir führen alle Arten an Wanduhren aus dem ehemaligen Gebiet der österreichisch-ungarischen Monarchie, besonders Wiener Laterndluhren und Dachluhren mit Wochen- bis zur Jahresgangdauer, Regulatoren, Bodenstanduhren, Miniatur Dachluhren, Kommodenuhren, teilweise mit Gewichtsantrieb und Wochenwerken, Reisewecker und Reiseuhren des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, der Empirezeit und des Biedermeier, verschiedene Uhren mit Komplikationen und technische Rafinessen. Holzgehäuse werden nicht geschliffen und politiert um die Authentizität zu dokumentieren, die Werke werden nur gereinigt und gangbar gemacht.
Sollten Sie einen Uhrentyp suchen, den Sie nicht in unserem Angebot finden, kontaktieren Sie uns bitte, da nur ein Teil unseres Warenlagers online ausgestellt ist. Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen.

Bodenstanduhr mit ewigen KalenderBodenstanduhr von Seiffner in BudapestBodenstanduhr von Seiffner in BudapestKlassizistische BodenstanduhrBodenstanduhr von Seiffner in BudapestÖsterreichische Bodenstanduhr von Seiffner in BudapestPortrait von Mihaly Pollak, Ungarisches Nationalmuseum

KLASSIZISTISCHE BODENSTANDUHR MIT ASTRONOMISCHEN ANZEIGEN
Signiert: "Franciscus Seiffner fecit Pesthini"
Budapest um 1795
Höhe: 223 cm, Gangdauer: acht Tage
Mahagoni furniertes Gehäuse in Form einer kannelierten Säule, geschnitzte und vergoldete Applikationen und Bekrönung, Emailzifferblatt, Zentralsekunde, ewiger Kalender mit retrograder springender Datumsanzeige, Anzeigen für Wochentag mit Tagesregenten, Monat mit Tierkreiszeichen (in Symbolen angezeigt), Anzeige der vier Jahreszeiten, exzentrische Zeitanzeige unter der Mitte mit stehenden römischen Ziffern, feuervergoldete Messingzeiger, randrierte und vergoldete Lünette, rückführende Hemmung (Hakengang), Pendelfederaufhängung, Messingstabsekundenpendel.
Reparaturgravur auf der Platine: „Johan Hillrich hat das Schlagen von seiner Erfindung zu gerichtet 1833 den 1. Nov.“

Eine Laterndluhr von Seiffner befindet sich heute im Kiscelli Museum in Budapest. Vgl. Bodenstanduhr in Form einer Säule im Geymüller-Schlössl (MAK, Inv.Nr. 1480) oder von Fertbauer im Uhrenmuseum (WienMuseum), abgebildet in: Frederick Kaltenböck: Die Wiener Uhr. Wien – Ein Zentrum der Uhrmacherei im 18. und 19. Jahrhundert, Munich 1988, S. 27, Fig. 26.

Provenienz: Mihály Pollack (1773 Wien - 1855 Pest) bedeutender österr.-ungar. Architekt des Klassizismus, studierte an der Wiener Akademie, bedeutendste Bauten: Ungarisches Nationalmuseum und Ludovika-Akademie in Budapest oder das Schloss von Palatin Josef in Alcsut.

Porträt des Architekten Mihály Pollack von Mór Than, circa 1850 (Ungarisches Nationalmuseum, Budapest / © Hungarian National Museum / © MNM (Inv.Nr. TKCs 2311).

Bodenstanduhr von Lehrner in Wien Wiener Bodenstanduhr BiedermeierBodenstanduhr von Franz Lehrner in WienWiener Bodenstanduhr, um 1830Wiener Bodenstanduhr Biedermeier

BODENSTANDUHR
Signiert: "Franz Lehrner in Wien", um 1830
Höhe: 200,5 cm, Gangdauer: 4 Monate
Mahagoni furniertes Gehäuse mit linearen Ahornintarsien, geschlossener Kopfteil, Emailzifferblatt, kleine Sekunde, gebläute Stahlzeiger, breite randrierte und feuervergoldete Lünette, Grahamgang, ovales Gewicht, Kontragesperr, Schneidenaufhängung, Rostpendel mit sechs Stahlstäben und einem Messingstab.


SOLD:

Präzisionsuhr von Balke, Prag um 1840Bodenstanduhr von Wenzel Balke in PragBiedermeier regulator Prag um 1840Bodenstanduhr Prag um 1840Bodenstanduhr Prag uöm 1840

Prager Bodenstanduhr von BalkeBodenstanduhr Prag um 1840Bodenstanduhr Wenzel Balke in PragBiedermeier Bodenstanduhr Balke Prag

BODENSTANDUHR
Signiert: "Wenzel Balke in Prag", um 1840
Höhe: 206 cm, Breite: 42 cm, Tiefe: 27 cm, Gangdauer: 190 Tage
Kirschholzfurniertes Gehäuse mit Flammleisten und Kapitellen, Emailzifferblatt mit offenem Mittelteil und Emailsekundenring, kunstvoll ausgeführte gebläute Stahlzeiger, breite randrierte Lünette, Innenring und Sekundenringe, rundes skelettiertes Werk (runde Platinen), Podest für die Werkhalterung ebonisiert um die Werkteile hervorzuheben, Ankerrad ist hinter dem Sekundenring sichtbar angebracht,  fein sternförmige geschenkelte Zahnräder Grahamgang mit seitlich und höhen-verstellbarem Anker, Deckplättchen, Walze ist hinter dem Werk in starken Kloben gelagert, Kontragesperr, das Gewicht läuft hinter dem Pendel ab, Schneidenaufhängung, Sekundenpendel mit schwerer Pendellinse und Stellschraube zur Einstellung der Ganggenauigkeit, Pendel besteht aus drei Glasstäben und ist in das obere Pendelsegment eingehängt, das ringförmig zwischen Blindplatine und vorderer Platine um das Zeigerwerk geführt  ist.

Vergleiche: Uhr von Frantisek Major in Jicinc, Technisches Nationalmuseum Prag (Národní technické muzeum v Praze), Inv.Nr. 45157.

Neuer Standort:

Bodenstanduhr Balke in Prag, um 1840
Foto: Manfred Lach

mehr Information: Publikationen, Klassik Uhren 05/2016

SOLD:

             
 
Präzisionsuhr von Balke, Prag um 1840
Bodenstanduhr von Jessner in Wien
 
Bodenstanduhr
 
BODENSTANDUHR
Signiert „Jos: Jessner in Wien“, um 1815
Höhe: 203 cm, Gangdauer: 40 Tage
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BODENSTANDUHR
Signiert: "Rauschmann Budán" (Budapest), um 1830. Höhe: 190 cm, Gangdauer: ein Jahr
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Bodenstanuhr Schönberger - Wien
 
 
 
 
BODENSTANDUHR
Signiert „F. Schönberger in Wien", um 1830
Höhe: 190 cm. Gangdauer: 15 Monate (460 Tage). weiter lesen...